Reisefotografie 1976 bis 2009

Für einen Hobby- und Urlaubsfotografen mache ich mich hier mit meinen Fotos ganz schön breit. Aber es hat mir großen Spaß gemacht, diese Website zusammenzustellen, und vielleicht macht es auch den Besuchern Spaß, die Ergebnisse meiner Bemühungen anzuschauen und die rudimentären Texte zu lesen.

Die beschränkten Möglichkeiten einer einfachen Website haben die Auswahl der Bilder beeinflusst. Kaum grandiose Landschaften und wenig diffizile Stimmungen. Beides kann im kleinen Format nicht richtig wirken und beides befindet sich auch nicht im Fokus meines fotografischen Interesses. Stattdessen immer wieder Menschen in Alltagssituationen - Bilder, die man nicht so oft auf Ansichtskarten findet, Versuche die Fremde nicht ohne ihre Bewohner und nicht von zu weit oben zu betrachen.

Mein Credo als Fotograf ist noch unscharf. Sehr angesprochen fühle ich mich vom liebevollen Blick, den man in den Bildern der "humanistischen Fotografie" erkennen kann, und von Fotografen, die ich in dieser Tradition sehe. Herausgreifen möchte ich Raghubir Singh (1942-1999), Fzal Sheihk (*1965), G.M.B. Akash (*1977) und Boogie. Aber auch Zeitgenossen, die inszenierte Arrangements ins Bild setzen, möchte ich nicht ausschließen - wie beispielsweise Philip-Lorca diCorcia (*1953). Auch viele Hobbyfotografen, kann man in diesen Zusammenhang stellen. Als Beispiel dafür möchte ich die Bilder von Joel Dousset anführen. Ein anderer Aspekt meiner Arbeiten ist eine im Vorbeigehen und oft unbewusst erzielte, ziemlich konventionelle und Harmonie suchende Ästhetik, die ganz gewiss von den gemalten und gezeichneten Bildern meines Vaters Heinz Gerster (1905-1985) beeinflusst ist. Man suche in meinen Bildern nur mal nach einfachen geometrischen Aufteilungen, klaren Fluchtpunkten oder dem "goldenen Schnitt".

In solchen Websites obligatorisch sind Hinweise auf die verwendete Technik. Meine Aufzählung fängt eher originell an. Bis zum Ende bewegt sie sich eindeutig unterhalb des professionellen Niveaus. Aber das ist für mich nur selten ein Defizit. In der Eisenbahn in Indien ist ein Fotokoffer voll HighTech eher kontraproduktiv.

Bei nur einem Eintrag kann man wohl noch nicht von einer "Ausstellungsliste" sprechen:

Von Herzen bedanken möchte ich mich ganz besonders bei meiner Frau Lilo Streit, ohne die ich vielleicht kein Reisender geworden wäre - und bei allen, die mich ermuntert haben, das Hobby Fotografie ernst zu nehmen.

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